Psychodrama


"Das Individuum stellt das feinfühligste uns heute bekannte Instrument zur Einschätzung seiner eigenen Empfindungen und Reaktionen auf die Umwelt dar."
Jakob Levy Moreno

"Man muss bei sich selbst gewesen sein, um zum andern ausgehen zu können."
Martin Buber

In den 1920er Jahren entwickelte Jakob Levy Moreno resultierend aus seiner großen Leidenschaft für das Theater die Therapiemethode Psychodrama. Damit zählt das Psychodrama zu einer der ältesten Psychotherapieformen, die sich weltweit verbreiteten. Als Arzt, Psychiater und Soziologe war Moreno überzeugt, dass der kreative, spontane Moment im Menschen das ist, was ihn auch heilt und ihm Energie gibt, sich weiter zu entwickeln.

Das Psychodrama zielt darauf ab, passives Erleiden durch aktives Handeln und Gestalten zu ersetzen. Das ursprüngliche Setting des Psychodramas ist die Gruppentherapie. Erweitert wurde das Psychodrama durch die Soziometrie (Beschäftigung mit sozialen Nähe- und Distanzphänomenen, Beispiel: Aufstellungsarbeit) und das Rollenspiel.

Erst später trat die Einzeltherapie, genannt Monodrama, aus dem Schatten der Gruppentherapie. In dieser Form wird Psychodrama heute hauptsächlich ausgeübt. Dabei werden alle Aspekte der Gruppentherapieform und des Aktionskonzepts (aktives Handeln) zusammengeführt und von der Verfügbarkeit einer Gruppe unabhängig gemacht.

In unserer Praxis bieten wir Psychodrama im Einzel- sowie im Gruppensetting an.

Einsatz des Psychodramas:

  • Psychotherapie
  • Selbsterfahrung
  • Seminare
  • Supervision
  • Coaching in allen Settings
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Paar- und Sexualtherapie


Bei dieser speziellen Therapieform handelt es sich um eine Kombination verschiedener Behandlungsmethoden für alle Arten von paardynamischen und sexuellen Störungen. Die seit jeher erprobten psychodramatischen Interventionstechniken eignen sich besonders gut, um sexuelle Probleme zu lösen.

Je nachdem, welche Problemstellung zu behandeln ist, wird das Wissen aus den Bereichen Anatomie, Physiologie, Neurobiologie und Neuropsychologie, Psychologie und Tiefenpsychologie, Verhaltenstraining und ergänzende Methoden angewandt.

Aufgrund der eigenen Auseinandersetzung mit dem Thema Sexualität, der Fortbildungen und der psychotherapeutischen Arbeit wurde die Sexualtherapie zu einem besonderen Schwerpunkt in unserer Praxis. Dieser liegt uns sehr am Herzen und bereitet uns große Freude, da die Sexualität einen zentralen Bereich des menschlichen Lebens darstellt und ein unverkrampfter Zugang zu ihr für die meisten Menschen ein Ziel ist.

Es ist uns wichtig, ein erprobtes Konzept anzubieten, das auch Spaß macht.

Bei der Behandlung von gravierenden Paarsexualitätsstörungen haben wir viel vom Hamburger Modell gelernt und integrieren die daraus für die ambulante Arbeit geeigneten Techniken und Zugänge.

Sexualtherapeutische Themen:

  • Sexuelle Unlust bei Männern und Frauen
  • Erektions- und Funktionsprobleme beim Mann (z. B. vorzeitiger Samenerguss)
  • Funktionsprobleme bei der Frau (z. B. mangelnde Scheidenfeuchtigkeit, Schmerzen beim Verkehr)
  • Sexualität als Beziehungsproblem bei ansonsten intakter Beziehung
  • Anorgasmie (Unfähigkeit zum Orgasmus zu kommen)
  • Vaginismus (Scheidenkrampf)
  • Fremdgehen als Symptom einer Störung in der Beziehung
  • Sexualangst
  • Suchtartige Nutzung von Pornografie


"Liebe ist die Antwort, aber während man auf sie wartet, stellt der Sex ein paar ganz gute Fragen."
Frei nach Woody Allen

Spezifische Fragen zur Sexualtherapie haben wir für Sie in den FAQs beantwortet.

Seit Herbst 2012 bieten wir, Wolfgang und Manuela Hofer, eine Weiterbildung für PsychotherapeutInnen in Sexualtherapie an.

Wir laden Sie auch herzlich ein, die von uns mitinitiierte Website LiebeSexundTherapie.at zu besuchen, ein virtueller Ort der Begegnung und Vernetzung zum Thema Sexualtherapie. Alle bereitgestellten Inhalte werden von SexualtherapeutInnen liebevoll zusammengestellt und auf dem aktuellsten Stand gehalten.

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Brainspotting und Sexspotting


Ein guter Therapeut ist ein guter Detektiv.
David Grand

Brainspotting ist eine vom New Yorker Psychoanalytiker David Grand entwickelte Methode der Psychotherapie, mit der Traumata aufgelöst werden können.

Jede Behandlung dient der Auflösung von Erregung im Gehirn und Körper des Menschen. Werden Menschen seelisch erschüttert, setzt das Gehirn auf Überlebensmodus. Es verkapselt das Trauma (= Brainspot), damit das Gehirn überhaupt weiterarbeiten kann. In einer therapeutischen Sitzung wird genau dieser Brainspot mit dazugehöriger Körperwahrnehmung aktiviert, lokalisiert und gezielt stimuliert. Das Trauma wird auf diese Weise freigesetzt, ohne es in einer Retraumatisierung zu verarbeiten. Anschließend beginnt der Verarbeitungsprozess, der behutsam und sorgsam von der PsychotherapeutIn begleitet wird.

Brainspotting lässt sich als neuro-psychotherapeutischer Ansatz mit sämtlichen psychotherapeutischen Methoden kombinieren.

Sexspotting
David Grand ist der Überzeugung, dass Brainspotting überall dort eingesetzt werden kann, wo es um das menschliche Gehirn geht. Daher haben wir Brainspotting als eine Methode der Wahl in unsere Sexualtherapie eingebaut und nennen es in unserem Sinne „Sexspotting“. Auf diese Art und Weise können insbesondere psychisch belastende oder traumatisierende sexuelle Erfahrungen bearbeitet werden.

Weiterführende Informationen in englischer Sprache finden Sie hier.

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Gruppentherapie


„Therapie in der Gruppe, durch die Gruppe, für die Gruppe und der Gruppe.“
Jakob Levy Moreno

In unserem Leben spielen wir Tag für Tag viele Rollen. Manche sind uns wie auf den Leib geschrieben, andere haben wir uns mühevoll angeeignet, wieder andere wurden uns aufgedrängt. Die Vielfalt unserer erlernten Rollen führt nun aber nicht unmittelbar dazu, dass wir in jeder Lebenslage auch die passende Rolle finden und entsprechend handeln können.

Die Folgen davon sind uns allen bekannt: Wir sind unzufrieden, fühlen uns nicht so erfolgreich wie wir sein wollen, sind gestresst, verstimmt, leicht reizbar, ausgelaugt, angespannt und erschöpft. Auch unser Körper reagiert mit verschiedensten Symptomen. Wir stellen uns also die Frage: Warum ist das so?

Im Umgang mit problematischen Lebens-, Berufs- und Liebessituationen hilft eine Gruppentherapie Lösungsmöglichkeiten zu suchen und zu finden.

Gruppentherapie ...

  • … zeigt die Universalität des Leidens. Wir erkennen, dass andere ähnliche oder gleiche Probleme haben.
  • … stärkt das Selbstwertgefühl. Wir erleben, wie wichtig wir für andere sein können, dass wir gebraucht werden.
  • … hilft bei der Entwicklung sozialer Kompetenzen. Wir erspüren was Empathie bedeutet, üben Konfliktfähigkeit und Feedback zu geben.
  • … löst Imitationsverhalten aus. Wir beobachten wie andere mit Problemen umgehen und entdecken Ansätze, die für uns selbst passen könnten.

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Coaching


Unter Coaching versteht man die Begleitung von Menschen im Bereich der Wirtschaft oder in Non-Profit-Organisationen durch eine Coachin/einen Coach. Ziel ist es, Lösungen für organisatorische, soziale und zwischenmenschliche Probleme, die sich im Betrieb ergeben, zu entwickeln.

Mögliche Themen:

  • Probleme der Leitung von MitarbeitInnen
  • Probleme innerhalb der Leitung eines Betriebes (z. B. Generationenkonflikt)
  • Probleme einer MitarbeiterIn in und bei der Arbeit

Wir arbeiten im Coaching mit den erprobten Methoden unserer psychotherapeutischen Ausbildung ausgerichtet auf Ihre individuellen Themen.
Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Beratung bei Übergabesituationen in Familienbetrieben.

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Supervision


Unter Supervision versteht man die berufsbegleitende Reflexion der Arbeit von Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen unterschiedlichster Professionen. Supervision ist eine anerkannte Arbeitsweise, mit der  Herausforderungen und Anforderungen des Berufs reflektiert und bestehende Konflikte bearbeitet und gelöst werden können.

Formen der Supervision:

  • Fallsupervision
  • Teamsupervision
  • Kombination aus Fall- und Teamsupervision

Settings:

  • Einzelsupervision
  • Teamsupervision

Wir bieten Supervision in diesen Formen und Settings an.

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